Warberg/Schöningen. Das Simon-Team reist in der Handball-Landesliga zu Aufsteiger TVJ Duderstadt II, auch Warberg/Lelm II tritt bei einem Neuling an.

Ihre weiße Weste verteidigen wollen in der Landesliga Süd die Handballer der HG Elm, die bei Aufsteiger TVJ Duderstadt II antreten. Ebenfalls auswärts und ebenfalls bei einem Aufsteiger steht der HSV Warberg/Lelm II auf dem Prüfstand, und zwar beim DJK BW Hildesheim.

TV Jahn Duderstadt II – HG Elm (So., 15 Uhr). Mindestens Platz 3 soll in der Endabrechnung herausspringen, wird HG-Trainer Andreas Simon nicht müde zu betonen. Drei Siege aus den drei Auftaktheimspielen zeugen davon, dass sich die Elm-Handballer auf Kurs befinden. Vorerst müssen sie den Kurs in fremden Hallen halten, denn in allen drei Oktober-Punktspielen geht das HG-Team in Richtung Südniedersachsen auf Reisen. Den Anfang macht es im Eichsfeld beim TV Jahn Duderstadt II, es folgen die Gastspiele beim MTV Geismar und bei der HSG Plesse-Hardenberg II.

Wir haben viele eigenwillige Entscheidungen getroffen und Dinge versucht, die weder abgesprochen noch erfolgreich waren.
HG-Trainer Andreas Simon über den jüngsten 28:24-Heimsieg seines Teams gegen den TuS GW Himmelsthür II

Aufsteiger Duderstadt II ist bislang nicht angekommen in der neuen sportlichen Umgebung. In den ersten drei Partien setzte es drei Niederlagen – und zwar zweimal auswärts mit zweistelliger Tordifferenz sowie in eigener Halle mit 29:31 im Aufsteigerduell gegen den DJK BW Hildesheim. Um dem Neuling die vierte Niederlage beizubringen und selbst den vierten Sieg in Folge zu feiern, muss die HG allerdings in der Offensive zulegen. Der jüngste 28:24-Erfolg über Himmelsthür II war, gemessen an der Angriffsleistung, so gar nicht nach Simons Geschmack. „Wir haben viele eigenwillige Entscheidungen getroffen und Dinge versucht, die weder abgesprochen noch erfolgreich waren.“

DJK Blau-Weiß Hildesheim – HSV Warberg/Lelm II (So., 16 Uhr). Zu Hause läuft‘s, in der Fremde stottert der HSV-Motor aber noch. „4:6 Punkte sind nach unserem schwachen Saisonstart im Moment okay“, sagt HSV-Co-Trainer Marvin Schenke. „Aber in Hildesheim wollen wir unser Punktekonto auf 6:6 stellen.“

HSV Warberg/Lelm II darf locker aufspielenden Neuling nicht unterschätzen

Den Aufsteiger dürfe seine Mannschaft aber keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Beim DJK stehen nach fünf Spielen 7:3 Punkte zu Buche. „Die spielen in dieser frühen Phase der Saison locker auf, das ist typisch für einen Aufsteiger“, findet Schenke, dessen Mannschaft ohne Personalsorgen aber mit einem klaren Ziel in die Domstadt reist: „Wir wollen vor der Herbstferien-Pause einen positiven Abschluss des ersten Saisonabschnitts.“